Stadion EM 2016

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Auch die Fußball-Europameisterschaft 2016 probiert, mit jedem Stadion ein Highlight zu schaffen. Mit den geänderten Turnierregeln haben sich auch die Stadionanforderungen der UEFA geändert. Vorteilhaft ist das vor allem für die Fans, da man die Möglichkeit hat viele bekannte Stadien zu besuchen.

Geplant sind 9 Stadien und 3 weitere als Ersatz, falls es bis zum EM-Beginn Probleme geben könnte. Grund dafür ist das hohe Fanaufkommen und das große Interesse an den Spielen. Waren es lt. UEFA zur EM 2012 noch 1,40 Mio. Gäste, werden zur EM 2016 circa 2,50 Mio. Gäste erwartet.

Dr. Stephan Barth  / pixelio.de
Dr. Stephan Barth / pixelio.de

Das erfordert einen hohen logistischen Aufwand für die Städte, Verbände und auch der UEFA. Mit der entsprechenden Planung wurde weit vor der Vergabe der Spiele begonnen.
Wer viele Stadionneubauten erwartet, der täuscht sich. Der nationale Fußballverband (FFF) hat eine Mischung aus Modernisierungen und Neubauten beschlossen, um die finanziellen Belastungen für die Städte gering zu halten. Um diesen Kosten zu entgehen, hat z. B. die Allianz Riviere in Nizza die Namensrechte schon während der Bauphase an den Allianz Konzern verkauft. Die Werbeeinnahmen in Höhe von 1,80 Mio. € jährlich decken aber nur einen kleinen Betrag.

Um den Fans auch Atmosphäre zu bieten, war es im Sinne der UEFA verschiedene Stadiongrößen zu wählen. Hier die geforderte Aufteilung:

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  • min. 2 Stadien mit über 50.000 Zuschauern
  • min. 3 Stadien mit über 40.000 Zuschauern
  • min. 4 Stadien mit über 30.000 Zuschauern

Besonders interessant sind die drei Stadionneubauten in Lyon (Stadion des Lumiéres), Nizza (Allianz Riviera) und in Bordeaux (Grand Stade de Bordeaux). Es werden in den kommenden Jahren über 580 Mio. € investiert und das Spielerlebnis zu erhöhen. Die Gesamtkosten aller Stadionum- und Neubauten wird über 1,60 Mrd. € betragen. Dabei trägt der französische Staat mit 160 Mio. € nur einen kleinen Teil der Belastung. Erstmals werden bei den Investitionen in die Infrastruktur auch private Investoren ins Boot geholt. Der Stadionneubau des im August 2012 eröffneten Grand Stade Lille Métropole wurde zu 56% aus privaten Mitteln finanziert.

Alle Stadien erfüllen natürlich auch die harten Sicherheitsanforderungen die Seitens der UEFA und Frankreichs gestellt wurden. Natürlich kann davon ausgegangen, dass sich die Baukosten noch in den nächsten Jahren erhöhen.

Stadion-Übersicht EM 2016: